Seepfoten - Ernährung und Diätetik für Tiere

Geschichten aus der Praxis

Sie sollen Ihnen den Mut machen, nicht aufzugeben. Lassen Sie feste Meinungen nicht einfach so im Raum stehen und geben ihnen damit Gültigkeit.

 

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Unser inzwischen fast 3 Jahre alter Black and Tan Pudelrüde verdankt sein fröhliches und gesundes Leben der Mühe, Geduld und Erfahrung von Frau Zimmermann.

Warum ich das so einfach in Raum stelle?

Hier seine Geschichte:

 

Ende August 2010 holten wir ihn bei der Züchterin ab. Ein kleines wuscheliges Fellbündel, das  gesund und ohne schlechte Erfahrungen in unserem Rudel leben sollte. ( Wir hatten eine 10 Jahre eine Pudelhündin aus dem Tierheim, davon 8 Jahre krank)

Aber das vollkommene Glück währte nur ein paar Wochen.

Mit 3 Monaten bekam er seine 2te Grundimmunisierung, volles Programm.

Am nächsten Tag Übelkeit, Erbrechen, Koliken, natürlich Appetitlosigkeit, kein Durst, Durchfall.

Es folgte die übliche Behandlung mit Spritzen , Antibiotika, Immunaufbau, Paste für den Darm, Blutuntersuchungen, Kotuntersuchungen, eben Ursachenforschung .

Aber richtig gut ist es nicht geworden. Es blieb bei der Appetitlosigkeit und oft Durchfällen und vor allem keinen Durst.

Der Verdacht, dass diese Beschwerdebild mit der Impfung zusammenhängen könnte wurde natürlich strikt abgelehnt.

Jetzt kommt meine eigene Dummheit ins Spiel: Ich habe ihm die 3te Grundimmunisierung geben lassen.

Aus meiner heutigen Sicht fast unentschuldbar.

Das Ergebnis war ein kranker Hund. Trotz Cortison, Antibiotika und und und -- hat Nahrungsunverträglichkeiten entwickelt , Zwingerhusten bekommen – war auch im Verhalten kein Welpe, geschweige denn ein frecher neugieriger Junghund.

4 Wochen Ernährung nur mit Pferdefleisch hat auch nichts gebracht - -der Tierarzt hat zum ersten Mal zugegeben dass er nicht mehr weiter weiß!!!

Zu diesem Zeitpunkt war er ein  ¾ Jahr alt  und mir war klar, dass wir ihn nicht mehr lange haben werden.

Warum ich auch nicht einmal ansatzweise auf die Idee kam, zum Tierheilpraktiker zu gehen weiß ich nicht, denn  ich habe selbst erlebt, dass man mit der Schulmedizin allein nicht weit kommt.

Jedenfalls Ende Mai 2012 sind wir zu Frau Zimmermann in ihren Laden nach Tettnang gefahren, um Pferdefleisch zu kaufen.

Und wie das so ist, man kommt ins Gespräch, ja wenn man ernst genommen wird schüttet man sein Herz aus.

Sie hat erklärt, dass mein Hund wieder gesund werden kann, wenn auch langsam und eben über Ernährung, Zusätze und Homöopathie.

Ich wollte mir das durch den Kopf gehen lassen und sie hat mich nur gefragt ob sie an Arik etwas probieren dürfte.

Na ja, warum nicht?!

Sie hat ihm 6 Globuli gegeben und mir 12  Stück mitgegeben für mittags und abends. 

Das „Wunder“ der Verwandlung eines appetitlosen apathischen Hundes in einen fast Normalen innerhalb eines Tages war beeindruckend. Es ist nach wie vor schwer diese Veränderung zu beschreiben. Es ist wirklich so, dass man das erlebt haben muß. 

So begann die Therapie meines Hundes bei Frau Zimmermann mit all der Geduld, Konsequenz, Hoffnung, Gesprächsbereitschaft und Zeit die man braucht, um zum Erfolg zu kommen. Aber auch mit dem Wissen um Stagnation und eventuellen Rückfällen, mit denen man rechnen muss. 

Es hat sich sooo gelohnt diesen Weg zu gehen.

Es geht mir das Herz auf wenn ich den blankgeputzten Napf nach dem Fressen sehe, das ungeduldige Trippeln vor dem Füttern, das glänzende Fell, die pure Lust auf Ball spielen, das selbstbewusste Verhalten anderen Hunden gegenüber und….. eben die pure Lust am Leben bei ihm beobachte. 

Nachsatz: Der Tierarzt ist beeindruckt!!!!!

 

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